Kreiselternbeirat des Hochtaunuskreises

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Aktuelles Informationen und Termine

KEB Sitzungsprotokoll vom 13 Juli 2016

Newsletter Juni 2016 (PDF-Format)

Bildungsfinanzierung zwischen Investitionsstau und Schuldenbremse - Woher nehmen wir das Geld?

Diese Frage stellten sich die Delegierten des Bundeselternrats auf ihrem Frühjahrsplenarkongress vom 03. – 05.06.2016 in Potsdam. Unter dem zunehmenden Investitionstau beim Schulbau, der mangelnden Ausstattung der Schulen, dem viel zu hohen Unterrichtsausfall und dem hohen Eigenanteil der Eltern bei der Finanzierung der Bildung ihrer Kinder bekommt diese Frage eine besondere Relevanz.

Jörg Freese vom Deutschen Landkreistag hat auf dieser Tagung den aktuellen Anforderungen an unser Schulsystem (Inklusion und Migration) die aktuelle Finanzsituation der bundesdeutschen Landkreise gegenübergestellt: 42% aller Kreishaushalte sind defizitär und viele Haushalte werden mittlerweile durch Kassenkredite finanziert. Allein für die Ausgaben im Bereich der Schulen hat sich bei den Landkreisen ein Investitionsrückstand von bis zu 9 Milliarden Euro aufgestaut (Daten des Kommunalpanels 2015).

 

Jutta Kaddatz, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Leiterin der Abteilung Bildung, Kultur und Sport im Bezirksamt Berlin Tempelhof-Schöneberg beschreibt das Problem aus der Sicht der Stadt. Die Systematik der aktuellen Kostenleistungsrechnung bei der Schulbausanierung und beim Schulbau wird den pädagogischen Erfordernissen an unseren Schulen nicht gerecht. Unter den vorgegebenen Planungsverfahren von bis zu neun Jahren können die Baumängel kaum­­ behoben werden und auch das Raumangebot vieler Schulen entspricht nicht mehr dem aktuellen Bedarf.

        

Uwe Lübking vom Deutschen Städte und Gemeindebund fasst die Anforderungen an ein modernes Schulwesen zusammen und benennt den notwendigen Finanzierungsbedarf: Laut dem Deutschen Institut für Urbanistik beläuft sich der Investitionsrückstand allein beim Schulbau bundesweit auf 35 Milliarden Euro. Hinzu kommen die bildungspolitischen Ziele wie die Digitalisierung der Schulen, die Umsetzung der Inklusion, die Integration geflüchteter Schüler/-innen und die daraus resultierende Unterstützung der Schulen mit zusätzlichem Personal. So fordert er den erheblichen Ausbau der Schulsozialarbeit und der Schulpsychologie. Der aktuelle Investitionsbedarf wird also weniger durch die reine Schülerzahl bestimmt, sondern vielmehr sind die räumlichen, technischen und pädagogischen Anforderungen der Grund für den wachsenden Investitionsbedarf.

 

Mit der Expertise zur Bildungsfinanzierung von Dr. Roman Jaich von der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften – Lehrgebiet Lebenslanges Lernen und der aktuellen Studie von Dr. Dieter Dohmen vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS) wurde für diese Maßnahmen der zusätzliche Finanzbedarf auf mindestens 50 Milliarden Euro jährlich festgelegt. Nur in der Frage der Mittelbeschaffung gibt es einen gravierenden Unterschied: Nach Dr. Jaich sollte man die Bildung über Steuern finanzieren. Dr. Dohmen spricht von einem privaten Bildungsfond.

 

Der Pressesprecher des Bundeselternrats, Wolfgang Pabel erklärt hierzu: „Woher nehmen wir das Geld? Bei den nachgewiesenen und sehr hohen Summen für gute Bildung wird uns sehr schnell klar - nur mit der Aufhebung des Kooperationsverbotes ist es nicht getan. Wir brauchen endlich eine bundesweite Strategie! Ob wir nun die Bildungskosten über Steuern oder einen privaten Bildungsfond finanzieren, im Kern muss sich die Politik endlich darauf einigen, was ihr die Bildung unserer Kinder wirklich Wert ist und festlegen, wer es am Ende bezahlt!

                                                                                    

Ihr Ansprechpartner ist:

Wolfgang Pabel

stellvertretender Vorsitzender/Pressesprecher

mobil: 0160 6106168

E-Mail: wolfgang.pabel@bundeselternrat.de

 

Über den Bundeselternrat

Der Bundeselternrat ist die Dachorganisation der Landeselternvertretungen in Deutschland. Über seine Mitglieder vertritt er die Eltern von rund acht Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Schulen.

 

pdf Bundeselternrat_PM_Bildungsfinanzierung_20160608.pdf (0.59 MB)

pdf Bundeselternrat_Resolution_Bildungsfinanzierung_20160605.pdf (0.29 MB)

  
CleverCard kreisweit Ab dem 01.08.2016 gibt es innerhalb des Hochtaunuskreises als Jahreskarte für Schüler und Auszubildende die CleverCard kreisweit für den Hochtaunuskreis zum einheitlichen Preis von 409,00 €
 

pdf WebPage1.pdf (2.14 MB)pdf WebPage2.pdf (2.14 MB)pdf WebPage.pdf (0.14 MB)

 

Die CleverCard kreisweit ist immer personenbezogen und deshalb nicht übertragbar. Sie wird nur als eTicket RheinMain (Chipkarte) ausgegeben. Die Chipkarte mit der gespeicherten Fahrtberechtigung ist die gültige Fahrkarte.

Schüler und Auszubildende in Bad Homburg haben die Wahlmöglichkeit zwischen der CleverCard kreisweit und der CleverCard nur für das Stadtgebiet Bad Homburg.

 Die CleverCard kreisweit gilt während des Gültigkeitszeitraums täglich im gesamten Hochtaunuskreis (einschließlich der Stadt Bad Homburg).

In den hessischen Schulferien und am letzten Schultag vor den Ferien berechtigt die zeitlich gültige CleverCard kreisweit im gesamten RMV-Gebiet zu beliebig vielen Fahrten. Dies gilt nicht an beweglichen Ferientagen.

 

 Für Schüler, die ihre persönliche CleverCard kreisweit vom Hochtaunuskreis erhalten, wird der Antrag auf Übernahme der Beförderungskosten bei den Schulen im Hochtaunuskreis gestellt.

 Für den Kauf der CleverCard kreisweit erhalten Sie den Bestellschein für eine CleverCard kreisweit – Hochtaunuskreis z. B. unter www.verkehrsverband-hochtaunus.de und in RMV-Verkaufs-stellen. Den ausgefüllten Bestellschein senden Sie auf dem Postweg nur an die im Adressfeld des Bestellscheins genannte Adresse.

 Bei allen VHT-Bussen ist nur der Vordereinstieg erlaubt. Beim Einsteigen ist die Chipkarte mit dem eTicket RheinMain unaufgefordert zur Kontrolle der Fahrtberechtigung auf das Chipkartenlesegerät zu legen.

 Ist die Chipkarte nicht verfügbar, muss sofort beim Einsteigen eine Fahrkarte gekauft werden.

Allein eine Chipkarte ohne die elektronische Fahrtberechtigung berechtigt nicht zur Fahrt.

Schulbescheinigungen sind keine Fahrkarten.

KEB Sitzungsprotokoll vom 08 Juni 2016

Sitzungsprotokoll KEB vom 11.05.2016

pdf KEB-Sitzungsprotokoll_2016-05-11.pdf (0.11 MB)Anbei findet ihr das Sitzungsprotokoll vom 11.05.2016

Sitzungsprotokoll KEB vom 16.03.2016

pdf KEB-Sitzungsprotokoll_2016-03-16.pdf (0.17 MB)Anbei findet ihr das Sitzungsprotokoll vom 16.03.2016

Elternprotestfest 2. März 2016 - Lessinggymnasium Frankfurt Main

Einladung zum Elternprotestfest 2. März 2016 im Lessinggymnasium Frankfurt um 19:30 Uhr

 

pdf  Protest-Fest-2.Maerz2016.pdf (0.34 MB)

Bilder des neuen Kreiselternbeirats

IMG_0076.JPG__1456677352.jpgIMG_0070.JPG__1456676995.jpgAm 18. Februar hat sich der KEB zur konstituierenden Sitzung getroffen. Der neue Vorstand wurde gewählt. Anbei die Bilder zum neuen Vorstand weitere Details folgen

Sitzungsprotokoll KEB vom 18.02.16

pdf KEB_Protokoll_18.02.1016.pdf (0.21 MB)Anbei findet ihr das Sitzungsprotokoll vom 18.02.2016

Erste ABI Zukunft Frankfurt am 09. Juli 2016 in der Eissporthalle Frankfurt am Main

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

am Samstag, 09. Juli 2016 findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr zum ersten Mal die ABI Zukunft Frankfurt in der Eissporthalle Frankfurt am Main, Am Bornheimer Hang 4, 60386 Frankfurt statt, um den jungen Abiturienten/innen einen Querschnitt an Möglichkeiten nach dem Abitur zu präsentieren.

 

Bei über 45 Ausstellern dreht sich alles um Studium, Ausbildung, Auslandsaufenthalte, Freiwilliges Soziales Jahr, u. v. m.

Unter den Ausstellern sind Universitäten, wie die Technische Hochschule Mittelhessen-StudiumPlus, die Eufom School for Economics & Management Deutschland, die FOM Hochschule für Oekonomie & Management, die Deutsche Rentenversicherung Hessen, die Bundespolizei Einstellungsberatung Frankfurt/Main, das Finanzamt Frankfurt am Main III, die Kita Frankfurt, die Hochschule Darmstadt - University of Applied Sciences, die Fachstelle Freiwilligendienste im Bistum Limburg, AIFS und weitere Arbeitgeber, die ihre Studien- und Ausbildungsangebote aus der Region und bundesweit präsentieren.

 

Wir wenden uns heute an Sie mit der Bitte, diese Info-Mail an alle Interessierten zu versenden, um auf die erste „ABI Zukunft Frankfurt“ hinzuweisen.

 

Ein interessantes Vortragsprogramm rundet das Rahmenprogramm der ersten ABI Zukunft Frankfurt ab. Außerdem findet der messebegleitende Workshop „Check Yourself“ statt. Er gibt den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die Möglichkeit, sich spielerisch mit eigenen Stärken und Interessen auseinanderzusetzen.

Ein weiteres Angebot des Ausbildungspark Verlags „Die Einstellungstest-Simulation – Teste Dich selbst“ bearbeitet mit Teilnehmern unter Zeitdruck Testaufgaben, u.a. aus den Bereichen Allgemeinwissen, Mathe, Logik, Sprache, Englisch und visuelles Denkvermögen. Anschließend erhalten sie eine Teilnahmebescheinigung, die ihnen die Testergebnisse im Detail zeigt. Stärken und Schwächen lassen sich so schnell erkennen.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Einen Eindruck von der fünften ABI Zukunft Osnabrück 2015 erhalten Sie hier:

 

 

ABI Zukunft 2015.png

 

 

Alle Infos unter www.abi-zukunft.de

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Mit besten Grüßen!

 

Elke Rodrigues Freitas

 

JF MESSEKONZEPT GmbH & Co. KG

 

Hermann-Ehlers-Str. 16/18

D-49082 Osnabrück

 

Telefon:  +49 (0) 5 41 / 330 979-20

Telefax:  +49 (0) 5 41 / 330 979-11

 

E-Mail   ef@freitasmessen.de

Internet www.jf-messekonzept.de

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Messetermine 2016 

ABI Zukunft Hildesheim                      05. Februar

JOBMEDI NRW                                    08./09. April

AUSBILDUNG 49                                 01./02. Juni 

JOBMEDI Hessen                                10./11. Juni

ABI Zukunft Frankfurt am Main           09. Juli

ABI Zukunft Osnabrück                       19./20. August

ABI Zukunft Emsland                          02./03. September

JOBMEDI Niedersachsen                    04./05. November

JOBMEDI Berlin                                  25./26. November

 

pdf Ausstellerliste_ABI_Zukunft_Frankfurt.pdf (0.07 MB)
 

 

Streit und Eskalation sind Alltag geworden
Hilflose Eltern, Lehrerinnen/Lehrer und pädagogische Fachkräfte - 4.2.2016

Und wie können Eltern, LehrerInnen und PädagogInnen ihre erzieherische Präsenz wiedererlangen, wenn diese durch heftige Streits und Eskalationsmuster verloren gegangen ist und sie hilflos dem Verhalten ihrer Kinder und Jugendlichen gegenüberstehen?

Eine mögliche Antwort finden Sie in der Veranstaltung von vhs Hochtaunus und fief Familienzentrum Oberursel
"Stärke statt Macht: Neue Autorität in der Erziehung"
Dozenten: Martin Lemme und Bruno Körner

am Donnerstag, 4.2.2016 von 19.30 - 21.30 Uhr im Betreuungszentrum der Grundschule Mitte in Oberursel,
Schulstraße 27 in 61440 Oberursel.
Gebühr 8,00 €
Anmeldung: *www.vhs-hochtaunus.de*

Wir würden uns freuen, Sie an unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Bitte leiten Sie die Information weiter.
Herzlichen Dank!

Freundliche Grüße
Stephan Jung
ief e.V.

Info zum Versicherungsschutz von Flüchtlingskindern

Bei der letzten Sitzung des LEB mit den Vorständen der Kreis- und Stadtelternbeiräte kam die Frage nach dem Versicherungsschutz für Flüchtlingskinder auf, die noch keiner Schule zugewiesen sind, aber als Gastkinder Schulen besuchen.
Nachstehend die Antwort der Unfallkasse Hessen:

Grundsätzlich stehen Kinder beim Besuch einer allgemein bildenden Schule unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung wenn sie nach den geltenden landesrechtlichen Regelungen der Schulpflicht unterliegen. Flüchtlingskinder in Hessen unterliegen erst dann der gesetzlichen Schulpflicht wenn sie das entsprechende Alter erreicht haben und einer Kommune fest zugeordnet sind. Solange sich die Kinder in einer Erstaufnahmeeinrichtung befinden unterliegen sie nicht der gesetzlichen Schulpflicht und sind demzufolge beim Besuch einer Schule nicht gesetzlich Unfall versichert. Wir empfehlen in diesen Fällen uns einen Unfall im Zusammenhang mit dem Schulbesuch dennoch zu melden damit wir im Einzelfall gesondert prüfen können, ob der gesetzliche Unfallversicherungsschutz gegeben ist oder nicht. Auf die beigefügte Broschüre erlauben wir uns hinzuweisen.“

Wer sich darüber hinaus für das Thema Bildung für Flüchtlinge interessiert noch folgender Hinweis:

Barbara Weiser

"Recht auf Bildung für Flüchtlinge"

Rahmenbedingungen des Zugangs zu
Bildungsangeboten für Asylsuchende,
Flüchtlinge und Migranten mit Duldung
(schulische oder berufliche Aus- und
Weiterbildung)

Beilage zum ASYLMAGAZIN 11/2013
(39 Seiten umfassende Information)
Weitere Informationen unter www.asyl.net

Unter dem Link finden sich die entsprechenden Informationsmaterialien